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weitere Texte -- Index > Sutren > HAKUIN ZENJI ZAZEN WASAN (Preisgesang des Meisters Hakuin) druckerfreundliche Ansicht

HAKUIN ZENJI ZAZEN WASAN (Preisgesang des Meisters Hakuin)


HAKUIN ZENJI ZAZEN WASAN


SHUJO HONRAI HOTOKE NARI
MIZU TO KORI NO GOTOKU NITE
MIZU O HANARETE KORI NAKU
SHUJO NO HOKA Nl HOTOKE NASHI


SHUJO CHIKAKI O SHIRAZU SHITE
TOKU MOTOMURU HAKANASA YO
TATOEBA MIZU NO NAKA Nl ITE
KATSU O SAKEBU GA GOTOKU NARI


CHOJA NO IE NO KO TO NARITE
HINRI Nl MAYOU Nl KOTONARAZU
ROKUSHU RINNE NO INNEN WA
ONORE GA GUCHI NO YAMIJI NARI


YAMIJI Nl YAMIJI O FUMISOETE
ITSUKA SHOJI O HANARU BEKI
SORE MAKAEN NO ZENJO WA
SHOTAN SURU Nl AMARI ARI


FUSE YA JIKAI NO SHOHARAMITSU
NENBUTSU ZANGE SHUGYÔ TO
SONO SHINA OKI SHOZENGYÔ
MINA KONO UCHI Nl KISURU NARI


ICHIZA NO KO O NASU HITO MO
TSUMISHI MURYO NO TSUMI HOROBU
AKUSHU IZUKU Nl ARINU BEKI
JODO SUNAWACHI TOKARAZU


KATAJIKENAKUMO KONO NORI O
HITOTABI MIMI Nl FURURU TOKI
SANDAN ZUIKI SURU HITO WA
FUKU O URU KOTO KAGIRI NASHI


IWANYA MIZUKARA EKO SHITE
JIKI Nl JISHO O SHO SUREBA
JISHO SUNAWACHI MUSHO NITE
SUDENI KERON O HANARETARI


INGA ICHINYO NO MON HIRAKE
MUNI MUSAN NO MICHI NAOSHI
MUSO NO SO O SO TO SHITE
YUKUMO KAERUMO YOSO NARAZU


MUNEN NO NEN O NEN TO SHITE
UTAU MO MAU MO NORI NO KOE
ZANMAI MUGE NO SORA HIROKU
SHICHI ENMYO NO TSUKI SAEN


KONO TOKI NANI O KA MOTOMU BEKI
JAKUMETSU GENZEN SURU YUE Nl
TOSHO SUNAWACHI RENGEKOKU
KONO Ml SUNAWACHI HOTOKE NARI


Preisgesang des ZENMeisters HAKUIN

Die Menschen sind in ihrem tiefsten Wesen Buddha, Wie Wasser Eis ist.
Und wie es kein Eis gibt ohne Wasser,
So gibt es ohne Buddha nicht einen Menschen.
Weh den Menschen, die in weiter Ferne suchen,
Und, was nahe liegt, nicht wissen!
Sie gleichen denen, die mitten im Wasser stehen Und doch nach Wasser schreien.


Als Söhne des Reichsten und Vornehmsten geboren,
Wandeln sie gleichwohl in Armut und Elend Trostlos dahin.
Die Ursache des ewigen Kreislaufs im sechsfachen Reich
Ist der düstere Weg eigener Stumpfheit und Blödheit.
Doch immer dunkler und dunkler wird es um sie
Im Dunkel des Irrtums.
Wann sollten sie je sich lösen
Von Leben und Tod?


O Wunder der vollkommenen Schau des Mahayana, Das über alles Lob erhaben ist!
Alle Tugenden: Wohltun und Gebottreue,
Alle gute Tat: Lobpreisung Buddhas,
Reue und Ubungen,
Alle münden sie hier!
Wem nur ein einmaliger Sitz sich vollendet,
Dem verschwindet unermeßlich aufgehäuftes Böses.
Wo sollte sich denn ein Ort der Verbannung Finden für das Böse, wenn Reines Land so nahe ist?


Wer nur einmal diese lobpreiswürdige Wahrheit Vernimmt und heilige Wonne fühlt,
Dem wird unermeßliches Glück zuteil;
Noch mehr, wenn er ihr sich hingibt Und unmittelbar seine eigene Natur erlebt.
Dann ist sein eigenes Wesen nichts anderes Als die Natur des vollendeten Nichts,
Und es ist erhaben über des Denkens Spiel.


Weit öffnet sich das Tor der Einheit Von Ursache und Wirkung;
Und der einzige Weg tut sich auf, geradeaushin, Kein zweiter und dritter.
Wer ihn beschreitet, der nimmt an als Gestalt
Die Gestalt des Gestaltlosen;
Und weder sein Gehen noch Kommen Sind ihr fremd.


Der nimmt an als sein Denken das Denken des NichtDenkens.
Und sein Singen und auch sein Tanzen Sind Stimme der Wahrheit.
Der Himmel des Samadhi Ist unbehindert ausgespannt,
Und es leuchtet der volle Mond Der vierfachen Weisheit.


Was fehlte da noch, Wo sich offenbart das Nirvana?
Hier ist nichts anderes als Lotos-Land,
Und dieser Leib hier ist nichts anderes als Buddha.
Literaturtipps

Die Glocke schallt, die Glocke schweigt. Zen- Buddhistische Weisheit


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