zenforum.de : Portal zum Thema Zen
::Home ::Themen ::Downloads ::FAQ ::Web Links
Hauptmenü
· Zen-Adressen
· Buchempfehlungen
· Themen
· Monatsarchiv
· Weitere Texte
· Top 10

weitere Texte -- Index > Die Zehn Ochsenbilder > III. Erblicken des Ochsen  druckerfreundliche Ansicht

III. Erblicken des Ochsen

Eine Nachtigall schlägt auf einem Zweig,
warm scheint die Sonne,
sanft weht der Wind,
die Weiden grünen.
Dort steht der Ochse,
wo könnt' er sich verbergen?
Das herrliche Haupt,
die stattlichen Hörner,
kein Maler kann solches je malen.

Bild 3
Wenn er nur gepannt auf die alltäglichen Laute horcht, wird er zur Erkenntnis gelangen und in eben diesem Augenblick den wahren Ursprung erblicken. Die sechs Sinne unterscheiden sich nicht von diesem wahren Ursprung. In jedem Wirken ist der Ursprung unverhüllt gegenwärtig. Er entspricht dem Salz im Wasser, dem Leim in der Farbe des Malers. Wenn der Hirte die Augen weit aufschlägt, wird er inne, daß das Gesehene vomn Ursprung nicht verschieden ist.
Literaturtipps

Pflaumenblüten im Schnee. Gedanken einer japanischen Zen- Meisterin


Impressum |  Allgemeine Nutzungsbedingungen |  Erklärung zum Datenschutz |  Haftungsausschluss