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weitere Texte -- Index > Die Zehn Ochsenbilder > VII. Der Ochs ist vergessen, der Hirte bleibt druckerfreundliche Ansicht

VII. Der Ochs ist vergessen, der Hirte bleibt

Heimkehren konnte er

nur auf dem Ochsen,

nun gibt es den Ochsen nicht mehr.

Allein sitzt der Hirte,

heiter und ruhig.

Die rote Sonne steht

schon hoch am Himmel,

doch er träumt friedlich weiter.

Unter dem Strohdach liegen nun

Peitsche und Leitseil

nutzlos herum.

Bild 7

Im Dharma gibt es keine Zweiheit. Der Ochse ist unser urinnerstes Wesen - das hat er nun erkannt. Eine Falle ist nicht mehr erforderlich, wenn der Hase gefangen ist, ein Netz nicht mehr vonnöten, wenn der Fisch geködert wurde. Es ist, als wäre Gold von der Schlacke befreit worden; als wäre der Mond zwischen den Wolken zum Vorschein gekommen. Ein Strahl von klahrstem Glanz scheint immerdar vom Urbeginn an.
Literaturtipps

Shinjinmei


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