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15 Zen-Sätze
geschrieben von: wolfgang i waas am Sonntag, 01. Juni 2003, 10:57 Uhr
Eine etwas eigenwillige, aber interessante Zusammenstellung aus Stewart W. Holmes' Buch: »Zen Art for Meditation«

  1. Die Wirklichkeit des Lebens erscheint am wahrhaftigsten in den Dingen und Handlungen unseres Alltags.

  2. Alles existiert gemäß seiner eigenen Natur. Unsere individuelle Vorstellung von innerem und äußerem Wert, Richtigkeit, Schönheit und Größe existieren nur in unserem Kopf, nicht außerhalb davon.

  3. Alles existiert nur in Beziehung zu anderen Dingen.

  4. Das Selbst und der Rest des Universums sind keine getrennten Entitäten, sondern ein funktionierendes Ganzes.

  5. Der Mensch ist eigentlich ein Naturprodukt, und er handelt effizient, wenn er mit der Natur arbeitet, anstatt zu versuchen sie zu beherrschen.

  6. Es gibt kein Ich im Sinne einer ewigdauernden, unwandelbaren Einzelseele oder Persönlichkeit, die eine Zeitlang den Körper bewohnte.

  7. Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code.

  8. Aus der Leere wird die Form geboren. Wenn jemand leer wird von den Annahmen, Folgerungen und Urteilen, die er im Lauf der Jahre angesammelt hat, dann kommt er seiner ursprünglichen Natur nahe, und er wird fähig, eigene Gedanken zu haben und spontan zu reagieren.

  9. Gleichzeitig Zuschauer und Teilnehmer zu sein, ruiniert jede Vorstellung.

  10. Sicherheit und Unveränderlichkeit sind Träume des Ich-dominierten Geistes; in der Natur kommen sie nicht vor. Unsicherheit zu akzeptieren und sich dem Unbekannten zu überlassen, schafft einen entspannenden Glauben an das Universum.

  11. Man kann nur in diesem Augenblick leben.

  12. Der Prozess des Lebens und die Worte darüber sind nicht identisch, und sie sollten nicht als gleichwertig abgehandelt werden.

  13. Wenn wir die Inkongruenz erfahren, die zwischen den Theorien über das Leben und dem besteht, was wir intuitiv als wahr erkennen auf der nonverbalen, nicht-urteilenden Ebene, dann gibt es keine andere Lösung als Gelächter.

  14. Zen-Kunst hat die charakteristische Qualität, dass sie die Freude an einem Werk visueller Kunst verschmelzen kann mit Einsicht ins Leben, persönliche Erfahrungen mit Intuitionen, in einem einzigen kreativen Ereignis.

  15. JedeR von uns entwickelt sich zu einem einzigartigen Individuum, das in einzigartige Wechselwirkungen tritt mit der Welt, wie sie für dieses existiert.
Unsere Text-Sammlung
Literaturtipps

Zen in der Kunst des Tee- Weges


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